Spammy Blog Kommentar-Links – billiger, billiger!
July 17th, 2007 — | 2 Kommentare »Georg alias Skuub hatte sich schon vor ein paar Tagen mit dem tollen, neuen, billigen “Blog Kommentar Link”-Service angefreundet und doch glatt $ 20 für 100 Links in die Wüste nach irgendwo geschickt, um seine Site zu promoten…
Und siehe da – seine Site, die übrigens nix mit Nahrungsmitteln zu tun hat,
wurde mit so ätzenden Posts wie
- hi i am a big fan of harry potter and would love to buy its cookies
- i have never tried gin but after reading the post would definitely want to give it a shot .
- the dog pic in the post is cute.
- trust me i go through a lot of pain when making my food as i am not an expert although i am learning.
- thanks chewy for sharing this wonderful piece of info
beworben… TOLL.
Wenn er meint, dass ca. 50% “durchgekommen” sind, dann hat er vermutlich nur 50 tatsächliche Links gezählt, die klarerweise alle NOFOLLLOW sind.
Mittelfristig gesehen ist das [NOFOLLOW] bestimmt egal …
warum?
Na jedenfalls hat er jetzt zwischen 50 und 100 anderer Webmaster “angepisst”, die sicherlich nicht nur fleißig und oft auf “Spam” im Anti-Spam gedrückt haben (was der Domain sicher nicht gut tut) sondern er hat auch für die Blinden erkennbar gezeigt, dass er seinen Site mit völlig irrelevanten Methoden bewirbt.
Wem hat Georg gezeigt, dass er Spam-Links mag?
Na Google – und möglichen Besuchern der Blogs, bzw. seiner Seite die nach der Domain oder Firma googlen.
Warum sind solche Spam-Links schlecht? Wirken halt nicht
Weil sie nicht nur nicht wirken, sondern ein eindeutiges, oft nicht mehr entfernbares Kennzeichen von Manipulationsversuchen sind.
Einer meiner größeren Kunden hat solche “Blog Kommentarhelden” auch schon Mal beauftragt.
Mit dem Effekt, dass er einen “Blogger-Krieg” gegen sein Unternehmen bekommen hat, und die Spam-Versuche heute noch wunderbar auf Position #4 bis #7 dokumentiert sind, wenn man nach seinem Firmennamen googlet… nett, oder?
Na jedenfalls sind wir damit beim Thema “Reputation Management”, einer komplett neuen Disziplin, in der es darum geht, positive oder neutrale Berichte vor solche Horrormeldungen zu optimieren.
Aber dazu ein andermal mehr…
Jedenfalls, wie Georg nach dem Versuch richtig feststellt, sind die Kommentar nicht nur billig, sondern einfach für den A….
You get what you pay for.


July 17th, 2007 at 5:18 pm
Einer muss es ja machen
Es ist wie bei fast allen Crowdsourcing Dingen – am Meisten verdienen tut nur der, der den Dienst anbietet . Und Du hast Recht – you get what you paid for. Ich hätte gedacht, dass sie zumindest versuchsweise themenrelevanter die Kommentare verteilen. Aber ich denke der Ansturm ist groß bei dem Preis ungeachtet der schlechten Qualität – mit den gewonnen Wissen kann ich jetzt endlich mein Blog Template umbauen, so dass ich DoFollow URLs habe!
July 17th, 2007 at 5:57 pm
Du meinst, du willst Dein Blog umstellen,
damit die Links die da für 0,50 USD – also 30 EUR cent jeweils – reingespammt werden,
auch was SEO mässig bringen für die Kunden???
lg
Christoph C. Cemper
- the http://www.marketingfan.com