Wieso das Entfernen der Supplemental Index Labels gut für mein Unternehmen ist

Zu Beginn der Woche hat Google die “Supplemental Index Labels” von den SERPs entfernt und wie bei allen großen Änderungen von Google kam es deswegen zu einem großen Aufschrei in der SEO Szene!

Bei mir auch – denn ich muss Google dafür danken dass sie mir – und meinen Kunden – einen Vorteil verschafft haben.

Wieso danke ich Google für die Entfernung interessanter Hinweise?

Also, bis letzte Woche konnte jeder Möchtegern-SEO und dessen Mutter auf den ersten Blick sehen ob eine Seite ein Problem mit dem Ranking hatte. (siehe Beispiel unten)

Es gab lange Posts von Jim , Halfdeck und wieder Halfdeck und viele mehr über das Thema Supplementals – was sie sind/wofür man sie braucht/wo man sie findet. Sogar ich hab schon über Supplemental Hell geposted und über PayPerPost link buying penalty und wie man Seiten in den Supplemental Index bringt.

Heute aber…

müssen die Leute mehr Aufwand betreiben um herauszufinden ob eine Seite ein Problem hat weil sie im Supplemental Index ist.
Das heißt, dass ein bestimmter (großer) Teil der SEOs einfach nicht mehr die Zeit haben wird das in ihrem Arbeitsalltag zu tun.

Halfdeck hat seinen eigenen Supplemenal Detektor, eine nette JAVA Application die eigentlich ein “Pagerank Nachbilder” ist – und alle Seiten unter einem gewissen Grenzwert werden als “supplemental” gekennzeichnet. Ich empfehle jedem dieses Tool downzuloaden, und ich bin mir sicher es funktioniert super – habe es aber selber noch nicht ausprobiert.

Nachdem ich mit Halfecks Pagerank Nachbilder herumgespielt habe muss ich sagen, dass er eine tolle Möglichkeit bietet zu simulieren wie der “Link Juice” durch eine Seite fließt und wo wichtiger Link Juice verschwendet wird (i.e. auf nutzlosen Statistikseiten). Halfdeck hat auch einen “Backlink Emulator” entwickelt, mit dem man die Effekte eines zusätzlichen PRx Links zu irgendeiner Seite die man mag bewerten kann – ein ziemlich cooles Tool – es fehlen nur TBPR live queries, aber ich hoffe, dass er die in der nächsten Version einbauen wird.

Aber eigentlich hab ich mich nie sehr für die TOTALE Anzahl der Supplementals interessiert, sondern immer ob eine einzelne Seite ein Supplemental ist. Wieso das?

Naja, ich glaube Link Ninja Master Jim Boykin weiß warum – weil man keine Links von Seiten die im Supplemental Index sind bekommen will, weil diese weniger oft gecrawled werden.

Jims letzte Aussage zum Thema herausfinden ob eine Seite im Supplemental Index ist zeigt sehr gut wie man erkennen kann ob eine Seite überhaupt “gesund” ist – i.e. sie ranked für unklare Begriffe.

Wenn eine Seite nicht einmal für unklare Begriffe ranked, dann braucht man keinen Link dort.

Und Ihr fragt Euch wieder, wieso ist das cool für dein Unternehmen?

Weil die Arbeit um herauszufinden ob eine Seite es wert ist etwas Zeit darauf zu verbringen um einen Link zu bekommen gerade etwas schwerer geworden ist. Man braucht jetzt mehr Arbeit, mehr Zeit, mehr Aufwand, wenn man den Prozess nicht automatisiert. So wie wir es hier machen.

Und das ist die perfekte Situation um einen Wettbewerbsvorteil durch “interne Tools” (was ja manche SEOs haben aber nicht rausgeben) zu erzielen, um mehr und bessere Links in einer kürzeren Zeit zu bekommen…das heißt – manche Linkbuilder werden ein paar weitere Klicks auf jeder Seite benötigen um herauszufinden ob sie für ihre Links geeignet wäre.

Das werden wir nicht :-)

Wir sehen den “Supplemental Index” oben auf unserem Browser Toolbar jedes Mal wenn wir eine Seite besuchen.
Eigentlich sehen wir die “Supplemental Index Lables” genauso wie sie für ALLE Google Benutzer früher sichtbar waren, eingebettet in die SERPs.

Hiermit hat sich Google 10-20 neue Google Abfragen pro SERP Seite, die mein Link Arbeiter Team screened wenn es nach Links sucht, erkauft – außerdem erhöhen wir auch noch die Pageload von den Seiten die wir screenen um eins…

Glaubt Ihr das tut Google weh? Nein – die haben genug Ressourcen.
Glaubt Ihr das tut mir weh? Nein – ich muss nur eine Menge neuer Proxy IPs erstellen um mit der größeren “Goolge Scraping Load” klarzukommen.

Glaubt Ihr das wird die SEO Szene beim Linkbuilding stören? Naja….

Ich nehme an, dass ein Großteil der Leute den Unterschied nicht einmal merken wird – überhaupt hat SEOmoz 70% der, sogar großen, SEO Firmen deklassifiziert weil sie die SEO Basics nicht kannten.

Weiters werden einige der kleineren Firmen Probleme haben, da sie mehr Arbeit bewältigen müssen (wie Jim sagt) um die selben Resultate zu erzielen….und mit “mehr” meine ich SEHR VIEL MEHR.

Den Vorteil daraus können große Firmen (wie Google) ziehen die eine intakte SEO Infrastruktur für die tägliche SEO Arbeit HABEN.

Aber die kleinen Linkbuilder werden zuerst die Infrastruktur, Browser Plugins und das Wissen schaffen müssen um sichtbar zu machen was Google gerade aus dem öffentlichen Sichtfeld entfernt hat.

Danke Google!

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MarketingFan ist ein Suchmaschinen-Marketing und SEO-Blog, dass seit 2004 in Englisch und erst seit 2007 auch in Deutsch von Christoph C. Cemper und seinem Team publiziert wird. Wenn dieser Post für Sie interessant war, dann sind es die weiteren vielleicht auch.

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