Google Bowling mittels Proxy
August 21st, 2007 — | Was meint ihr?Da die SES San Jose schon vor der Tür steht hat Dan Thies einen guten Artikel gepostet über all die Gründe wieso ein Webseiten Besitzer Kopfweh bekommen könnte wenn er sich die SERPs etwas genauer bzw mit den richtigen Tools ansieht …
Dan nennt es “Google Proxy Hacking”, aber genau genommen, werden die Proxies von Google ja nicht gehacked – deshalb rede ich von Google Bowling mittels Proxy Seiten – im Bezug auf den alten black hat Begriff “Google Bowling”. Dieser stand für das Ankaufen von zuvielen / schlechten Links für Konkurrenzseiten mit dem Ziel sie aus den SERPs zu bringen. Ja, es IST möglich Seiten der Konkurrenz aus den SERPs zu drängen obwohl Google behauptet es gibt nichts fast nichts , dass ein Konkurrent machen kann um euch zu schaden (ja, sicher – die Leute von Google haben dieses Statement vor einigen Monaten abgeschwächt, weil das “nichts” einfach nicht der Wahrheit entspricht – und sie wissen es.)
Wenn ihr euch Dan’s Post durchlest bekommt ihr vielleicht auch Kopfweh wie dieser Kerl von all den Details und den teils falschen Versprechen für ein Gegenmittel bestehend aus zwei Lösungen die BEIDE nur den überholten Teil des Problems behandeln.
Also habe ich mir gedacht ich werde veranschaulichen was sich da so tut und wie Google Bowling mittels der Proxies überhaupt aussieht

Die Resultate oben bekommt man wenn man nach der folgenden einzigartige Phrase sucht
related details is the CEMPER.COM expertise that you can order
die man nur auf meiner Firmenhomepage findet gefunden hat – cemper.com … (ok – jetzt findet man sie auch auf dem marketingfan.com Blog und auf marketingfan.at)
Aber was ist Proxy Dust???
Wie ihr sehen könnt wir dort wo diese einzigartige Phrase angezeigt werden sollte wenn meine Seite gesund wäre , nicht meine eigene Seite sondern “eine dieser PITA Seiten angezeigt”: sie gehört einem Kerl namens Matt Twine aus England (wenn das sein echter Name IST…)
Und was ihr auf folgender url sehen könnt http://www.proxydust.com/index.php?q=aHR0cDovL3d3dy5jZW1wZXIuY29t ist eine EXAKTE Kopie von meiner Firmenhomepage…
Hab ich nicht etwas von Spam Report gehört? bla bla – macht euch keine Mühe – die Googlers scheinen sich nicht darum zu kümmern, ich habe vor 2 Wochen einen eingereicht…
Aber es wird noch schlimmer
Wenn man jetzt auf “filter=0″ klickt um alle Suchergebnisse anzuzeigen sieht man eine LANGE Liste von Seiten – cemper.com kommt an zweiter Stelle….als ein gefiltertes Resultat gleich nach der Proxy Seite die für Google Bowling verwendet wurde….

[... Seiten wurden herausgeschnitten ... ]

Aber es gibt noch einige weitere Mistkerle die meinen Inhalt stehlen und versuchen meine Seite zu entführen…
Es stellt sich heraus, dass die ProxyDust Kopie nur über CEMPER.COM siegt weil….glaubt es oder nicht….
diese verdammte Domain, registriert im Jänner 2007, eine Wikipedia Backlink bekommen hat
Und meine Seite hat das nicht.
Ich glaube momentan, dass das der Hauptgrund dafür ist warum Google diese Seite vor meine Seite stellt – die vom Jahr 2000 ist, nicht viel SEOed ist und (da trau ich mich wetten) sicher vertrauenswürdiger ist als die Seite von diesem Mark “Dieb” Twine.
Naja, es könnte ja sein, dass Mark KEINE AHNUNG hat was er da macht, aber all diese Werbungen die auf meiner Seite verstreut sind deuten auf etwas anderes hin.
Es scheint so als wäre die ganze Strategie dieser Proxy Seite Geld durch Anzeigen zu verdienen die neben dem Inhalt anderer platziert sind und deren Arbeit somit benutzt wird um Geld zu machen….
Was wir (echten Webmaster) tun können…
Offen gesagt, ich finde Dan’s allgemeinen Post passt perfekt als Einleitung für diesen Post, weil es mir schwer gefallen wäre alles im Detail zu beschreiben so wie er das getan hat. Aber was er als “Lösungen” vorschlägt sind eher “old school” Methoden um Bots zu identifizieren die sich als Google, Yahoo oder MSNbot ausgeben….
Dan’s Post enthält AUCH die 2te Methode um ALLEN Besuchern einen “noindex, nofollow” zu schicken, der nicht
1) als eine Spider identifiziert wird
2) einen “valid IP address” Test besteht
Ziemlich cool – ich glaube das könnte funktionieren – und werde es so bald wie möglich testen, zusätzlich zu meiner eigenen Methode diese Mistkerle aufzuhalten.
Weiters:
Ich habe die Sache mit IncrediBill letzte Woche diskutiert, da er einen guten Post über die Identifizierung von falschen Bots geschrieben hat – aber sein Kommentar war auch nur:
PROXYDUST scheint nur den User Agent so wie er ist weiterzuleiten, es ist schwer zu sagen ohne eine echte Entführung zu sehen ob sie irgendetwas Spezielles mit Googlebot machen.Jedenfalls operieren sie aus dem uk2net und der einfachste Weg sicherzustellen dass du all ihre IPs hast ist das ganze Data Center zu blockieren.
inetnum: 83.170.96.0 – 83.170.111.255
netname: UK2-NET
route: 83.170.96.0/20
und dann
Es zu automatisieren ist manchmal Proxy oder Verhaltens spezifisch, das kann ich dir nicht in einem kurzen Post erklären.Einige schlüpfen für eine Weile durchs System bis sie sich zeigen, also ist keine Lösung 100% sicher.
Der einzige Weg die meisten von ihnen zu kriegen ist alle Hosting Centers zu blockieren.
Ich habe JEDE MENGE IP Ranges in den letzten 2 Wochen blockiert, auch die von einem Rogue Bot namens TwicelerI….
aber der “noindex” Hack den ich vorher erwähnt habe ist die nächste Gegenmaßnahme…
Ich hoffe WIRKLICH dass ich das ganze vereinheitlichen kann um ALLE meine Seiten zu schützen ohne sie all ändern zu müssen…
Und dann gibt es noch einige coole Posts über
die 10 Wege um seine Seite vor negativ SEO zu schützen” wo hamlet alle Aktionen die ein Konkurrent gegen dich setzt als “negativ SEO” bezeichnet…. beängstigend …. und ‘Nie endendes SERP Hijacking wo er richtiger Weise sagt dass das WIRKLICHE Problem Seiten wie proxydust sind die sich nicht als Google ausgeben….
Und was ist mit euch?
Sind EURE Seiten schon entführt worden? Wisst ihr es?
Wie ihr es wissen könntet? Folgt einfach Jim’s Post um herauszufinden ob eine Seite supplemental ist…aber schaut euch die Resultate genau an….weil ihr vielleicht herausfindet, dass jemand eure Inhalte stiehlt….
Ihr solltet das für JEDE SEITE auf eurer homepage machen – das wäre am besten – wenn ihr die richtigen Tools dafür habt …. egal wie, es kostet immer einiges an Ressourcen – ob man es händisch oder mit Tools macht.
Erzählt mir über EURE Hijack Erfahrung!
(ich bin mir sicher die Leute sollten über das bei der SES in San Jose reden, allerdings fürchte ich, wird es kein Thema sein… )

